Snickerdoodles in einem quadratischen Korb mit weißer Spitzenschleife und Tannenzweigen drum herum

Teile das Rezept gern

Super lecker, nicht nur zu Weihnachten! Snickerdoodles sind unkompliziert zu backen und schmecken mega gut!
Snickerdoodles in einem quadratischen Korb mit weißer Spitzenschleife und Tannenzweigen drum herum

Knusprig, zimtig und zuckrig, diese Snickerdoodles sind unfassbar lecker und dabei ganz einfach gemacht.

Snickerdoodles auf einem schwarzen Teller mit Weihnachtsdeko

Diese Woche war es wieder so weit.

Alle Vorboten sind eingetroffen: Die Winterzeit ist eingestellt, die Tage sind deutlich kürzer, die Abende kuscheliger und vor zwei Tagen spielten sie im Radio laut, deutlich und zum ersten Mal ernsthaft und in voller Länge, den in meinem Herzen absolut fest zementierten Weihnachtssong „Last Christmas“.

Jeder kennt den running Gag, dass die Radiosender darum konkurrieren, wer es sich als Erster traut, diesen Song zu spielen und damit die Adventszeit einzuläuten.

Adventliche Rituale = Liebe

Für uns jedenfalls ist damit der Startschuss gefallen und die zuckrig zimtigen Snickerdoodles treten backenderweise auf den Plan und finden als Erstes ihren Platz in der adventlichen Keksdose.

Das mit dem Radiosong hatte mein(e) Große(r) direkt mitbekommen, stürzte aus ihrem/seinem Zimmer, überprüfte auf der Stelle unsere vorhandenen Backzutaten und erstellte eine Einkaufsliste.

Unser Deal nämlich ist, dass am Wochenende nach Abspielen von „Last Christmas“ im Radio die erste Fuhre Snickerdoodles gebacken wird.  

Ich liebe es, die Rituale mit meinen Kindern zu zelebrieren. Über Jahre gewachsen, ergeben sie sich nun von selbst und ich muss zur Herstellung der köstlichen Snickerdoodles keinen Ton mehr verlieren.

Im Laufe der Woche werden fehlende Zutaten besorgt und am Samstag nach dem Frühstück finden sich alle Backfreiwilligen in der heimeligen Küche ein. Welcher Song uns begleitet, muss an dieser Stelle nicht mehr erwähnt werden. 

Snickerdoodles auf einem schwarzen Teller von oben

Zimt = kuschelige Adventszeit

Für dieses Rezept habe ich mich vor vielen Jahren entschieden, als die Kinder noch ziemlich klein waren. Ich wollte zwei Dinge unter einen Hut bringen: Das erste Mal mit den beiden zusammen backen und sie einen neuen Geschmack erleben lassen.

Natürlich gibt es einige weihnachtliche Gewürze, aber seien wir ehrlich: Ab November riecht es im ganzen Land nach Zimt. 

So begann ich mit der Recherche. Als junge Mutter wollte ich sicher sein, dass sie den Zimt auch vertragen würden. Zimt ist eine Zutat, die haltbar macht. Im alten Ägypten wurden sie in Einbalsamierungsriten verwendet.

Dieser Beziehung zum Tod, oder besser gesagt zum Verfall, ist es zu verdanken, dass Zimt in all unserem Weihnachtsgebäck enthalten ist. 

Der an Polyphenolen reiche Zimt ist ein wirksames Stärkungsmittel und Antiseptikum.

Zwei Eigenschaften, die schon vor der christlichen Zeitrechnung bekannt waren und die seine Verwendung in den Winterrezepten des europäischen Mittelalters rechtfertigten.

Im 13. Jahrhundert führt Arnaud de Villeneuve Zimt als eines der “Wintergewürze” neben Pfeffer, Nelken und Muskatnuss auf. Es ist also kein Zufall, dass sich dieses kostbare Gewürz durch die europäische Winterküche gewoben hat.

Das belegt sogar eine Studie aus dem Jahr 2009. Zimt wird als weniger angenehm empfunden, wenn man ihn im Sommer riecht.

Das gipfelte in der Aussage meines/r Sohnes/Tochter, dass Weihnachten zwar ohne Schnee, aber nicht ohne Zimt stattfinden könne.

Nun gut, da Zimt alleine jetzt auch noch keine Snickerdoodles glücklich macht, machte ich mich auf die Suche nach einem leichten, aber köstlichen Rezept. Ich durchforstete diverse Portale und entdeckte das gleich folgende.

Diese Snickerdoodles sind einfach unschlagbar, weil man die überschaubare Menge an Zutaten bereits zum großen Teil im Haus hat.

Manchmal muss man sich in der Vorweihnachtszeit ja auf die Suche nach kaum aufzutreibenden Gewürzen in Reformhäuser oder gar in Apotheken begeben. Das ist hier nicht der Fall. 

Auch die Zubereitung ist für Kinderhände ideal. Die beiden konnten von Anfang an mit anpacken und mussten keine kleinkarierten Verzierungen oder feinmotorisch anstrengenden Formen hinbekommen.

Dass die Snickerdoodles eher Snicker-Bälle sind, stört uns weder bei der Zubereitung noch beim Schnausen dieser adventlichen Köstlichkeit. 

Snickerdoodles auf einem schwarzen Teller mit Weihnachtsdeko und Weihnachslichtern drumherum

Zutaten

  • Mehl, Typ 405 ist am besten geeignet
  • Backpulver, einfach das perfekte Triebmittel
  • Salz, hier gerne „normales“ Salz
  • Butter, am Morgen schon rausstellen
  • Zucker, anstatt Zuckerersatzstoffe, nehme ich lieber ein bisschen weniger richtigen Zucker, falls es nicht zu süß werden soll
  • Eier, auch beim Backen lieber BIO
  • Zimt**(Affiliate Link), die Sorte Cassia eignet sich perfekt
  • Vanille-Extrakt oder Vanillezucker/- Mark, hier kann man im Supermarkt gleich zur Vorratsdose greifen, denn die Backzeit fängt ja gerade erst an.

Zubereitung

  • Vermische Mehl, Backpulver und Salz und siebe alles in eine Schüssel
  • Gib Zucker, Zimt, Butter, Eier und Vanille hinzu. Verrühre alles bis ein fluffiger Teig entsteht
  • Mische Zucker und Zimt zum Bestreuen
  • Rolle den Teig zu walnussgroßen Kugeln und wälze diese in der Zucker-Zimt-Mischung
  • Lege die Kekse mit ausreichend Abstand auf Backbleche und backe sie für 12-14 Minuten. 

Obwohl Snickerdoodles kein klassisches Weihnachtsgebäck sind, passen sie doch durch die zuckrig-zimtige Kruste perfekt in diese Zeit.

Aber da Zimt ja eh immer geht, kann man sie eigentlich auch das ganze Jahr über backen.

Wer meinen Beitrag zu den Schoko-Crinkle-Cookies gesehen hat, weiß, dass ich diese Kekse schon sehr lange backen möchte.

Ich freue mich wieder sehr, bei Mareikes virtuellem Adventskalender “Blogging under the Mistletoe” dabei sein zu dürfen.

Im letzten Jahr war ich auch schon dabei (das war mein erstes richtiges Weihnachten mit dem Blog.

Hach, so lang ist es schon her) und habe leckere Cantuccini mit Cranberries gebacken.

Ein Bloggeradventskalender ist immer eine schöne Sache und es kommen die tollsten Rezepte und Ideen von ganz unterschiedlichen Bloggern zusammen.

Bei dem lieben Björn von “Herzfutter” gab es gestern übrigens wunderbare Nutella-Erdnuss-Swirl-Cookies! Und Vivien von “Mrs. Brightside” hat morgen eine tolle Verlosung für euch! Lasst euch das nicht entgehen!

Snickerdoodles auf einem schwarzen Teller mit Weihnachtsdeko drumherum

FAQ

Muss ich den Backofen wirklich vorheizen?

In Zeiten akuten Energiesparens ist das eine wichtige Frage. Prinzipiell gilt beim Vorheizen: Immer dann, wenn eine Oberfläche knusprig werden soll, kann das Nicht-Vorheizen den Geschmack beeinträchtigen.

Das ist bei unsern Keksen jetzt leider der Fall. Der Ofen bringt seine Leistung erst beim Vorliegen einer konstanten Temperatur.

Energie lässt sich jedoch einsparen, wenn man den Ofen ein wenig früher ausschaltet. So spart man Energie und muss nicht auf das volle Geschmackserlebnis verzichten.

Umluft, Unter-oder Oberhitze?

Stellt man den Backofen auf Umluft, so kann es passieren, dass das Endprodukt durch die heiße Luft ein wenig trockener wird. Das ist aber bei Keksen nicht das Problem, deswegen eignet sich Umluft wunderbar.  

Wann fängt man mit dem Plätzchen backen an?

Am ersten Advent sollten sich schon ein paar Sorten in der Dose befinden, damit es zusammen mit dem ersten Licht richtig gemütlich wird.

Da ich eine große Stressvermeiderin bin, fange ich lieber ein wenig früher an. So habe ich Lust auf mehr, und auch unter dem Weihnachtsbaum haben wir noch eine große Auswahl an Keksen.

Ist Zimt eigentlich ungesund?

In großen Mengen kann Zimt natürlich ungesund sein, denn es enthält den natürlichen Aromastoff Cumarin, der nicht unendlich verzehrt werden sollte.

Deswegen empfiehlt das Bundeszentrum für Ernährung die Einnahme von höchstens zwei Gramm purem Zimt pro Tag. Meine Rezeptur ist daher unbedenklich.

Welches Mehl eignet sich am besten für Plätzchen?

Natürlich kann man auch Vollkornmehl für mein Rezept verwenden. Aber ganz ehrlich: Plätzchen gelingen am besten, wenn man Mehl des Typs 405 verwendet.

Das macht das Endergebnis einfach ganz weich und fein. Und in der Weihnachtsbäckerei mache ich keine Abstriche. 

Weitere leckere Kekse und Cookies

Profilbild von Marsha von Eine Prise Lecker

Ich freue mich immer über aktive Leser!

Hast du schon eines meiner Rezepte ausprobiert? Ich würde mich riesig freuen, wenn du deine Erfahrungen teilst! Lass mir doch bitte eine Bewertung da und verrate mir in den Kommentaren, wie es dir geschmeckt hat und ob du vielleicht eine eigene kreative Note hinzugefügt hast.

Dein Feedback macht nicht nur mich super happy, es ist auch hilfreich für alle anderen Kochbegeisterten, die auf der Suche nach Inspiration sind.

Folge mir auch auf meinen Social-Media-Kanälen und teile deine Kreationen unter meinem Hashtag #einepriselecker – egal ob Instagram, Facebook, TikTok oder Pinterest.

Save This Recipe Form

Schicke mir das Rezept

Überlegst du, dieses Rezept zu machen? Speichere es für später, indem du dir einen Link per E-Mail senden lässt.

Snickerdoodles in einem quadratischen Korb mit weißer Spitzenschleife und Tannenzweigen drum herum

Zuckrig zimtige Snickerdoodles

Super lecker, nicht nur zu Weihnachten! Snickerdoodles sind unkompliziert zu backen und schmecken mega gut!
5 from 3 votes
Drucken Pin Bewerte
Gericht: Abendessen
Küche: amerikanisch
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Zubereitungszeit: 12 Minuten
Gesamtzeit: 17 Minuten
Portionen: 50 Kekse
Kalorien: 78kcal
Autor: Marsha

Zutaten

Für den Teig

  • 400 g Mehl
  • 2 Tl Backpulver
  • 1/2 Tl Salz
  • 250 g Butter weich
  • 250 g Zucker
  • 2 Eier Gr. L
  • 1/2 Tl Zimt
  • 1 Tl Vanille-Extrakt oder Vanillezucker/- Mark

Für den Zimtzucker

  • 35 g Zucker
  • 1 Tl Zimt

Zubereitung

  • Heizt zuerst euren Backofen auf 165°Grad Umluft vor und stellt euch schon mal 2-3 Backbleche mit Backpapier bereit. (Ich habe nur zwei und deswegen in Etappen gebacken)
  • Siebt das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz in eine Schüssel (die Schüssel eurer Küchenmaschine) und gebt anschließend den Zucker, Zimt, die Butter in Stückchen, die Eier und das Vanilleextrakt hinzu. Verrührt/mixt nun alles bis ein Teig entsteht. 
  • Mischt den Zucker und den Zimt in einer mittelgroßen Schüssel.
  • Rollt den Teig zu etwa walnussgroßen Kugeln und wälzt diese in der Zucker-Zimt-Mischung. (Ich mache etwas kleinere Kugeln und erhalte somit mehr Kekse als die ~40 aus dem Originalrezept)
  • Legt die Kekse mit genügend Abstand auf die Bleche und backt sie für 12-14 Minuten. 
    Gut abkühlen lassen und in eine Dose füllen. 

Notizen

Die Kalorien sind hier für 50 Kekse angegeben.
Wenn du eine andere Menge herausbekommst, teile die Gesamtkalorien (3884 Kalorien) durch die Anzahl deiner Kekse, um die genauen Kalorien auszurechnen.

Nährwerte

Serving: 1 Keks | Kalorien: 78 kcal | Kohlenhydrate: 7 g | Protein: 1 g | Fett: 5 g | gesättigte Fette: 3 g | Cholesterin: 18 mg | Natrium: 13 mg | Zucker: 1 g | Calcium: 50 mg | Iron: 0.2 mg
DisclaimerDie Nährwerte für meine Rezepte errechne ich mit Myfitnesspal, mit den von mir verwendeten Zutaten. Bitte beachte, dass unterschiedliche Zutaten unterschiedliche Werte ergeben können. Alle Angaben sind ohne Gewähr.
Hast du dieses Rezept getestet?Erwähne mich unter @einepriselecker oder tagge mich #einepriselecker

[amazon_link asins=’B002QVQLF4,B00LL4313C’ template=’ProductCarousel’ store=’wwweineprisel-21′ marketplace=’DE’ link_id=’d706a7ac-e49f-11e7-b73e-676d836ca6d6′]

Teile das Rezept gern

Ähnliche Beiträge

5 from 3 votes (3 ratings without comment)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Rezept Bewertung